| Forschung an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik |
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Neben der Aus-, Fort- und Weiterbildung für Lehrer/innen und Berater/innen stellt die Forschung an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in den Bereichen Bildung, Lehre, Beratung und Erwachsenenbildung ein zentrales Element mit hohem entwicklungspotenzial dar. Mit dem Hochschulgesetz 2005 wurde der gesetzliche Auftrag zur Forschung als zentrales Element tertiärer Bildung in § 8 Abs. 6 und § 9 Abs. 7 verankert, welches die Basis für qualitätsvolle LehrerInnenbildung darstellt. Durch eine Verknüpfung der Schul-, Beratungs- und Berufspraktika mit der Aus- und Weiterbildung entstehen für die Hochschule vielschichtige Forschungsfragen durch deren kritische Untersuchung und reflexiven Auseinandersetzung dem Auftrag nach forschungsgeleiteter Lehre und Entwicklung die Forscherinnen und Forscher an den Hochschulen nachkommen können. Wissenschaftlich-berufsfeldbezogene Forschung bietet vor allem in der Agrar- und Umweltpädagogik ein komplexes Feld mit großen Möglichkeiten der Vernetzung. Die Vielfalt an Fachbereichen, Themen sowie Forschungsmethoden erfordert eine Bündelung der Kompetenzen um Resultate in entsprechender Qualität erzielen zu können. Auf Grund des gesetzlichen Auftrags, den hochschulinternen Interessen und den Bildungsfragen aus dem Berufsfeld wurden gemeinsam mit dem Forschungsbeirat die Forschungsschwerpunkte/Forschungsfelder entwickelt, die in einem engen Zusammenhang mit den Kompetenzfeldern der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik stehen. 1. "Grüne Pädagogik" /Didaktik der Agrar- und Umweltpädagogik; Forschungsschwerpunkte sollten für eine Funktionsperiode (5 Jahre) Geltung haben und jährlich einer Überprüfung unterzogen werden. Kompetenzentwicklung durch WeiterbildungFür Forscherinnen und Forscher an der Hochschule werden spezielle Bildungsangebote zum Aufbau notwendiger Kompetenzen angeboten. Durch persönliche Schwerpunktsetzung in der Forschung werden eigenverantwortliche Maßnahmen zur Entwicklung spezifischen Knowhows seitens des Rektorats befürwortet und unterstützt. Forschungstransfer/DisseminationswegeDas Interesse für agrarische Bildungsforschung ist auf einen engen Personenkreis in Österreich beschränkt. Der Interessent/innenkreis für Forschungsfragen aus der Umweltpädagogik ist heterogen und in der gesamten österreichischen Bildungslandschaft verteilt. Eine zukünftige Aufgabewird es sein, das Zielpublikum für die an der Hochschule angesiedelten Forschungsbereiche zu erreichen und als Kooperationspartner zu gewinnen. Die Dissemination von Forschungsergebnissen findet + hochschulintern In der Ausbildung im Rahmen von Lehrveranstaltungen, Workshops oder Präsentationen, + hochschulextern in der Weiterbildung im Rahmen von Bildungsveranstaltungen, Workshops, Präsentationen oder Diskussionsrunden und im Rahmen von Forschungskooperationen und Publikationen statt. Forschungskooperationen Zurzeit ist die Hochschule in zwei Kooperationsprojekte eingebunden: + Begabung und Begabungsförderung: Partner in diesem Projekt sind: die PH Burgenland, KPH Wien, Bundesinstitut für Sozialpädagogik Baden, Universität Sopron und Universität Brünn. + Biokraftstoffe: Potenziale, Risiken, Zukunftsszenarien: Partner in diesem Projekt sind: Umweltbundesamt, Universität für Bodenkultur, Med.-Universität Wien, LFZ Francisco Josephinum Wieselburg, BirdLife Österreich, Naturschutzbund Niederösterreich. Organisation des Bereichs Forschung an der Hochschule (Gremien)Der Hochschulrat als Aufsichtsorgan trifft über die im Ziel- und Leistungsplan beschriebenen Vorhaben bzw. über die im Ressourcenplan budgetierten Mittel die Entscheidung und nimmt damit maßgeblichen Einfluss auf die Forschung und Entwicklung an der Hochschule. Die gesamte Forschung der Hochschule wird im Vizerektorat koordiniert und verantwortet. Der Forschungsbeirat als beratendes Gremium wirkt unterstützend bei der Entwicklung der Forschungsstrategie, den Forschungsfeldern und von Schwerpunktthemen sowie bei der Beratung über Forschungsanträge mit. In der Forschungswerkstatt, einer regelmäßig stattfindenden Sitzung mit Workshop-Charakter, an der alle Forscherinnen und Forscher der Hochschule teilnehmen, wird die konkrete Forschungsarbeit geleistet. |
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